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Lesben und Schwule mit Behinderungen

Betroffene berichten, dass die Situation von Lesben und Schwulen mit Behinderungen besonders durch das Phänomen des "doppelten Coming-Out" geprägt sei. Der Ausgrenzung von Lesben und Schwulen in Behindertengruppen stehe die Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen in der Lesben- und Schwulenszene gegenüber. Lesben und Schwule mit Behinderungen stellen eine Minderheit in der Minderheit dar.

Besonders schwerwiegende Probleme entstehen häufig dann, wenn Lesben und Schwule mit Behinderungen der Betreuung durch Assistenzpersonen oder Pflegepersonal bedürfen. In einer Situation, in der die Sexualität von Behinderten generell noch weitgehend gesellschaftlich tabuisiert wird, ist es für Lesben und Schwule um so schwieriger, sich in einemAbhängigkeitsverhältnis zu ihrer Identität zu bekennen.

Das Referat für Lesben und Schwule hält es deshalb für besonders wichtig, auf diese Problematik aufmerksam zu machen und die MultiplikatorInnen in der Ausbildung von Pflege- und Assistenzpersonal für die besonderen Bedürfnisse von Lesben und Schwulen zu sensibilisieren.

Stichworte zum Arbeitstreffen Lesben und Schwule mit Behinderungen finden Sie im Index Lesben und Schwule mit Behinderungen.

 

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