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Kransicherheit | Netzwerk sichere Baustellen | QAB
Ein schweres Kranunglück in Frankfurt im Jahr 1999 war Ausgangspunkt der gemeinsamen Schwerpunktaktion zur Baustellen- und Kransicherheit, die die Hessischen Arbeitsschutzbehörden gemeinsam mit der Bau-BG Frankfurt sowie der Tiefbau-BG im Jahr 2000 durchgeführt haben. Die Unfallursache war nach einem Gutachten des TÜV auf mangelnden Zentralballast zurückzuführen, außerdem herrschten auf der Unfallbaustelle erhebliche Mängel beim Aufbau des Krans.
Die Schwerpunktaktion konzentrierte sich daher darauf, Baustellen mit Kranen daraufhin zu untersuchen, ob der Arbeitsschutz und die Umsetzung der Baustellenverordnung gut organisiert waren und wie es im Besonderen um die Kransicherheit bestellt war.
Die Ergebnisse der Aktion können Bauherren und –unternehmen, aber auch den Aufsichtsbehörden Hinweise geben, wie die Sicherheit auf Baustellen mit Kranen verbessert werden kann. Die im Bericht zur Aktion dokumentierten positiven Beispiele einer guten Arbeitsschutzorganisation ebenso wie die Beschreibung von Mängeln sind geeignet, den Verantwortlichen als Handlungshilfe zur Verbesserung von Arbeitsschutz und Sicherheit auf Baustellen zu dienen.
Wenn dadurch in Zukunft die Zahl schwerer Kranunglücke vermindert werden kann, wäre das Ziel der Schwerpunktaktion erreicht.
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